Welch ein Glück!

Welch ein Glück ist es doch, gesund zu sein! Ich bin jedes Mal, wenn ich mal wegen irgendwas zum Arzt gehen muss, so dankbar, wenn nichts Schlimmes ist. Bisher bin ich ganz gut durchgekommen durchs Leben.

Meine Gesundheitsvorsorge

Eine Überzeugung von mir ist ja – man mag es dumm oder naiv finden -, dass das Zeichnen von Mandalas mich im Gleichgewicht hält und auch zu meiner Gesundheit beiträgt. Rüdiger Dahlke hat dazu in den 1980er Jahren geschrieben; er war derjenige, der damals die Mandala-Welle ins Rollen brachte. Sein Arbeitsbuch zur Mandala-Therapie. Das Geheimnis der Mitte ist seit 2015 in meiner Bibliothek enthalten. Er schreibt u.a., dass bei erwachsenen Patienten beim Mandala ausmalen – sogar nur beim Ausmalen! – zu beobachten ist, dass der Blutdruck etwas absinkt und die Atemfrequenz merkbar zurückgeht, was für eine tiefe körperliche Entspannung spricht (S. 32, Irisiana Verlag).

Selbst gefunden

Zu der Zeit, als ich begann, diese Formen zu zeichnen, wusste ich von all dem noch nichts. Wohl hatte ich Mandala Abbildungen gesehen, auch von C. G. Jung hatte ich davor schon gelesen. Die bewusste Beschäftigung mit Mandalas, mit all dem, was dazu schon in Umlauf war, erfolgte aber erst, als ich schon begonnen hatte, unermüdlich Kreise und geometrische Strukturen zu zeichnen. Es tat mir gut, manchmal war es auch einfach Zeitvertreib, und mich faszinierten die schönen, symmetrischen Formen als Ergebnis dieser Beschäftigung. Außerdem wurde mir beim Zeichnen klar, dass Mandalas auch eine philosophische Struktur sind, die mit meinem Denken zusammengehen.

Hoffentlich bleibt es so

Klar, mir ist schon klar, dass Mandalas zeichnen und “ausmalen” nicht DIE Gesundheitsformel ist. Es ist immer auch alles Glückssache, eine Frage der Veranlagung und vieles mehr. Aber der Glaube, dass mich das Zeichnen zentriert und mich innerlich immer wieder ordnet, der gehört zu mir. Ich glaube lieber an universelle Strukturen des Lebens als an einen von Männern erdachten autoritären männlichen Gott, der seine Schöpfung nicht mag, weil sie ihm nicht gelungen ist – das konnte auch nur einem Mann passieren…

Ich bin dann mal wieder zeichnen.