Kleine Durchhänger

Wer kennt sie nicht? Diese lästigen Durchhänger, die einem die Energie für andere Dinge rauben? Mir geht´s zur Zeit so, meine Stimmung schwankt wie eine Schiffschaukel; obwohl es mir gut geht.

Lebenskonzentrat

Diese Zeit hält für jeden von uns andere Herausforderungen bereit. Es kommt mir so vor, als bekämen wir derzeit das Leben, das wir uns eingerichtet haben, jeden Tag als Konzentrat zu löffeln. Da stellt sich dann heraus, ob wir wirklich zufrieden und erfüllt sind oder unter normalen Umständen nur die Möglichkeit hatten, uns das durch Ablenkung vorzugaukeln. Ich glaube, jeder für sich weiß, was ich meine.

Endlich ist es mir gelungen, ein Mandala mit sechseckiger Schneeflocken-Struktur freihand zu zeichnen. 

Ich halte mich an die Kreativität

Ich stelle wieder einmal fest, dass ich im Gleichgewicht bleibe, wenn es mir gelingt, mich an die Kreativität zu halten. Das mag manchmal tatsächlich nur eine Art sein, ein Defizit zu übertünchen. Aber es trägt mich und hat keine negativen Risiken und Nebenwirkungen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens darf ich mir jedoch nicht stellen; was ich natürlich trotzdem ständig tue.

Tun ist besser als Nachdenken

Letztendlich ist irgendetwas tun immer besser als zu viel nachdenken. Und eigentlich habe ich auch genug zu tun. Die Kunst ist anzufangen und nicht irgendwo hängen zu bleiben. Vermutlich der Grund, weshalb Menschen mit Kindern oder durch den Beruf ausgelastete manchmal sogar besser klarkommen (vordergründig jedenfalls): sie können gar nicht zu viel nachdenken und hängen bleiben, sie müssen gezwungenermaßen ständig irgendetwas tun. Jeder Mensch hat eine andere Herausforderung im Leben. In Zeiten wie diesen wird es nur nochmal deutlicher und darüber hinwegsehen ist kaum mehr möglich.