Einfache schöne Dinge: Federmäppchen zum Binden

Wie wähle ich die Dinge, die ich für die Liebhaberinnen und Liebhaber meiner bunten Designs nähe? Darauf gibt es mindestens zwei Antworten. Zum einen bin ich ja keine Schneiderin, sondern Kirchenmalerin mit Auszeichnung. Das heißt ich verfüge über Handwerkstalent, komme aber aus einer anderen Handwerkssparte und arbeite mich in neue Fähigkeiten ein. Das brauche ich nicht zu verheimlichen, das ist nun mal so. Mit großer Freude beobachte ich, was ich noch alles lernen kann, wenn ich einfach anfange und die Arbeiten mit Begeisterung angehe. Hier bestätigt sich absolut, was Gerald Hüther immer wieder betont: wir sind unser Leben lang fähig, Neues zu lernen. Das hält uns lebendig.

Inspiriert durch eigene Lieblingsgegenstände

Der zweite Faktor ist, dass ich mich inspirieren lasse von Gegenständen, die ich selbst in meinem Fundus der schönen und praktischen Dinge habe. Und weil ich eben Künstlerin und auch Schreiberin bin, liebe ich Mäppchen für Stifte. Computer und Smartphones sind eine tolle Sache, aber wer keine Stifte mehr braucht, der kann auch gleich sein Leben in einer App hochladen und sich selbst abschaffen. Deshalb ist mein neuestes Produkt ein Federmäppchen zum Binden. Ganz einfach und simpel nur aus Stoff. Bei der abgebildeten Variante habe ich außen und innen Stoff aus 100% Baumwolle vernäht und innen drin ist noch eine Einlage aus Vlies (80% Polyamid, 20% Polyester). Das hatte ich zuvor getestet und meine “Produkttester” bevorzugten einen angenehmen, weichen Griff. Solche einfachen Bindemäppchen gab es vielleicht schon im alten Ägypten; jedenfalls kann ich mir das gut vorstellen und der Gedanke gefällt mir.

Das Muster macht den Unterschied

Meine Muster allerdings gab es so noch nicht. Die sind neu im Sinne von: speziell und exklusiv von Mandalavision. In all meinen Mustern leben meine Mandala Unikate weiter, auch wenn sie nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar sind. Mittlerweile habe ich so viele Muster kreiert, dass ich selbst oft nicht mehr weiß, welches Mandala ursprünglich dahinter steckt. So sind die Muster einerseits eigenständige Gebilde und andererseits eng verwoben mit meiner Malerei. Ob das nun Kunst im etablierten Sinne ist oder nicht, interessiert mich nicht mehr. Es ist allein die Faszination des Werdens und der Metamorphose, also des Geheimnisses des Lebens schlechthin. So kann man selbst ein einfaches Federmäppchen als einen ganz besonderen Schatz und kleines Wunder ansehen.

Wieder mit Herz und Seele Handwerkerin

Und so bin ich nach einem gut 25-jährigen Umweg wieder beim Handwerk gelandet (wenn auch nur nebenberuflich). Mittlerweile habe ich Erfahrung in anderen Berufszweigen, bin älter und beobachte insbesondere auch während dieser Krise die Welt um mich herum. Ich muss feststellen: überall arbeiten nur Menschen mit ihren Eitelkeiten, ihrem Machtstreben, ihren Ängsten und ihrer persönlichen Sicht auf die Welt. Damals hatte ich während meiner Lehrzeit das Gefühl, Handwerker sind halt leider nicht so gebildet, es fehle am Geist und überall würde nur gesehen, wieviel Geld dabei herausspringt. Aber heute weiß ich: Der Bildhauer, der dem Herrgott einen Tiroler Hut schnitzt, wenn der Auftraggeber es möchte, ist nichts anderes als ein Wissenschaftler, der für die bezahlte Erwartung des Auftraggebers das entsprechende Forschungsergebnis kredenzt oder herbeirechnet. Insofern kommt es nicht darauf an, WAS wir tun, sondern WIE wir es tun. Für welche Sparte wir uns dabei entscheiden, hat nichts mit unserem Bildungsstand oder unserem menschlichen Niveau zu tun.

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