Volles Leben

Irgendwie könnten meine Tage zur Zeit 48 Stunden haben, um alles unterzubringen. Ich komme kaum zum Lesen – obwohl die schon besorgten Wunschbücher sich zu stapeln beginnen -, ich weiß eigentlich gar nicht, was ich immer esse, weil ich kaum koche und irgendwie ständig an einem Instrument hänge oder sonstwie musikalisch beschäftigt bin. Und eigentlich würde ich gerne zusätzlich noch Bass lernen und weiterhin fleißig Gitarre üben, damit ich irgendwann auch zur E-Gitarre fortschreiten und richtig Krach machen kann… Ach, es gibt sovieles, was auf meiner Lebens-Wunschliste noch steht!

Rastlos von Idee zu Idee

Ich habe mich dabei ertappt, dass ich kaum abschalten kann und die Gedanken in meinem Kopf von Idee zu Idee, von Vorhaben zu Vorhaben springen und ich innerlich keine rechte Ruhe habe, weil ich ständig an einer Beschäftigung hängenbleibe, obwohl ich was ganz anderes tun wollte und manchmal auch tun müsste. Und da dachte ich mir: Wie wäre es mit einem Mandala? Ich habe mich an meinen Küchentisch vors Blumenfenster gesetzt und habe zu zeichnen begonnen. Diesmal quasi auf Kommando, um mich zu erden. Es hat funktioniert. Jedenfalls während dessen.

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Nichtstun im Anflug

Aber kaum ist es fertig, bin ich gedanklich schon wieder bei allem, was ich am Wochenende machen möchte und was nächste Woche alles ansteht. Dabei beschleicht mich die Ahnung, dass bald mal ein paar Tage nur lesen und Nichtstun fällig sind.

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Mein derzeitiger Lesestoff: