Quer denken & neu denken

Meine Begeisterung für Gerald Hüthers Bücher lässt sich kaum in Worte fassen. Einer der Menschen, der sagt, wie unsinnig und irrsinnig wir in unserer zivilisierten, selbst gestalteten Welt leben; in unserer Ressourcenausnutzerkultur:
„Man kann nicht immer weiter wachsen, wenn der Raum, in den hinein man sich ausbreitet, immer enger wird […]. Wir haben das noch nicht so recht verstanden, aber Heuschrecken, Lemminge und Feldmäuse kennen dieses Problem schon länger als wir.“ (Was wir sind und was wir sein könnten, Fischer Verlag, S. 148).

Eine Wohltat…

Es tut so gut, all diese Seiten zu lesen und bestärkt zu sein, dass es möglich ist, Muster und Denkweisen aufzubrechen und neu zu formen. Es ist nicht nur möglich, sondern dringend geboten, wenn wir unser Recht aufs Menschsein nicht verwirken wollen.

Welcher Maßstab zählt?

Ganz oft kämpfe ich mit Gefühlen des Versagens, der Erfolglosigkeit, des Unnütz-Seins aufgrund meiner Lebenseinstellung und meines Lebenskonzepts. Aber gerade eben, nachdem ich Hüthers Buch „Was wir sind und was wir sein könnten“ zum zweiten Mal gelesen habe, bin ich doch wieder mal recht vergnügt und dankbar für meine „Spinnereien“, für die ich mich begeistern kann.

Willst Du Mensch oder funktionstüchtiger, konsumstarker Wirtschaftsfaktor sein?
Ich kenne meine Antwort, auch wenn der Weg inmitten vermeintlich erfolgreicher, kaufkräftiger Mitmenschen oft steinig ist.

Meine absolute Leseempfehlung:

„Was wir sind und was wir sein könnten“ von Gerald Hüther im Fischer Verlag