Mandala pur

Nach soviel buntem Designpapier und verspielten Motiven habe ich neulich wieder mal ein Mandala in der Bleistiftversion belassen, weil ich die Schlichtheit und den Schwung der Linien so schön und wohltuend empfand. Diese Mandalas pur in schwarzer Rahmung sehen auch sehr schön aus; vor allem für alle die, denen die bunten zu verspielt und zu „ausgedeutet“ sind.

Aussortieren und neu Ausloten

Manchmal muss alles reduzierter sein im Leben. Und manchmal habe ich dann auch das Bedürfnis, auszusortieren und „auszumüllen“, was sich über Monate einfach mal so in der Wohnung angesammelt hat. Sogar der Zettelverhau auf meinem Klavier wird jetzt wirklich mal fällig! Der äußere Prozess geht bei mir meistens mit einem inneren Sortieren einher, was und wie es weitergehen soll, was bleibt, was muss weg?
Welche Notenblätter in dem ganzen Sammelsurium können weg, welche nicht?
Welche Stücke werde ich noch spielen im Leben, welche nicht – auch metaphorisch gesehen?
Die Musik an sich bleibt natürlich auf alle Fälle, denn da geht es mir wie Tolstoi, der sagte:

Die Musik zwingt mich, mich selbst und meine wahre Lage zu vergessen;
sie bringt mich in eine andere freundlichere Lage;
unter Einwirkung der Musik scheint es mir,
als fühlte ich, was ich nicht fühle,
als verstünde ich, was ich nicht verstehe,
und als könnte ich, was ich nicht kann.

Leo N. Tolstoi
(in: „Freude ist die Musik der Seele“, Der rote Faden Nr. 105, Coppenrath)